Drei Tage vor unserer Traumreise zum Jahrestag auf die Malediven erlitt ich einen Schlaganfall. Während ich bettlägerig im Krankenhaus lag und mich nicht bewegen konnte, rief mein Mann an … vom Flughafen. „Die Berichterstattung ist zu teuer“, sagte er und legte auf. Dieser Anruf veränderte alles und löste einen Plan aus, den er nicht vorhergesehen hatte.
Es geschah drei Tage vor unserer Jubiläumsreise auf die Malediven. Ich schnitt gerade Paprika für das Abendessen und fand mich plötzlich auf dem Boden wieder.
Eine Frau schneidet Paprika | Quelle: Pexels

Eine Frau schneidet Paprika | Quelle: Pexels
Das Messer fiel neben mich, und ein seltsames Taubheitsgefühl überkam meine linke Körperhälfte. Mein Mund konnte keine Worte formen. Meine Gedanken fühlten sich wie hinter beschlagenem Glas gefangen.
Jeff war wenige Augenblicke später da; sein Gesicht war verschwommen über meinem. Seine Stimme war hoch, aber fern, als würde sie durch Wasser fließen.
Schrie er meinen Namen? Rief er den Notruf? Ich wollte ihn bitten, mich nicht zu verlassen, aber die Worte blieben in mir.
Eine Frau liegt auf dem Küchenboden | Quelle: Midjourney

Eine Frau liegt auf dem Küchenboden | Quelle: Midjourney
Der Krankenwagen kam. Es wurden Tests durchgeführt. Worte wie „mittelschwerer ischämischer Schlaganfall“ und „partielle Gesichtslähmung“ schwirrten mir um die Ohren.
Das Krankenzimmer war wie alle anderen: steril und kalt, die Geräte piepten zu laut und die Krankenschwestern sprachen zu leise.
Mein halbes Gesicht weigerte sich zu arbeiten. Ich sprach undeutlich, als hätte ich ein Glas des billigen Weins zu viel getrunken, den Jeff immer kaufte.
Eine Frau in einem Krankenhausbett | Quelle: Midjourney

Eine Frau in einem Krankenhausbett | Quelle: Midjourney
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